Österreich beendet seine CERN-Mitgliedschaft

Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN, wird in Zukunft ohne österreichische Beteiligung auskommen, so Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP).

Rund 20 Mio. Euro pro Jahr kostet die Mitgliedschaft im CERN. Das sind rund 70 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel für internationale Mitgliedschaften. Die frei gewordenen Mittel sollen für neue Projekte auf europäischer Ebene, an denen sich Österreich beteiligen könnte, verwendet werden.

Nachteile für die Wirtschaft

Kurz vor dem Start der weltgrößten Forschungsmaschine, dem LHC (Large Hadron Collider), sei es kaum nachvollziehbar, das Österreich den Austritt anstrebe. Die physikalische Forschung in Österreich wird mit dem Beschluss “massiv unter Druck kommen” und “verarmen”, verwies Fabjan (Fabjan ist Leiter des Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW).

Seit rund 15 Jahren, hat das HEPHY “intellektuelle und finanzielle Beiträge” an CERN geliefert und “sichtbare Komponenten mitentwickelt und gebaut”.


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