Open Text kauft Vignette

Nun dürfte die Katze aus dem Sack sein, Open Text kauft Vignette, beide Anbieter von Enterprise Content Management Systemen, wie CmsWire berichtet. Somit findet die nächste Konsolidierung auf dem überschaubaren Markt von ECMS statt. Fraglich für mich ist, ob Open Text in Zukunft die beiden Produkte RedDot und Vignette Content Management seperat auf zweige Wege vertreibt. Vereinbar sind diese beiden Systeme nämlich nicht, da sie sich von der Architektur und verwendeten Technologien massiv unterscheiden. Außerdem sind Enterprise Kunden nicht wirklich daran interessiert, eine Migration von Vignette zu Reddot oder umgekehrt zu bezahlen. Wenn wäre die Zusammenlegung der beiden Produkte ein sehr langwieriger Konsoldierungsprozess.

Als Entwickler, der schon mit beiden Systemen Erfahrung gemacht hat, bin ich schon sehr gespannt wie sich diese Systeme in Zukunft entwickeln werden.

Österreich beendet seine CERN-Mitgliedschaft

Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN, wird in Zukunft ohne österreichische Beteiligung auskommen, so Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP).

Rund 20 Mio. Euro pro Jahr kostet die Mitgliedschaft im CERN. Das sind rund 70 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel für internationale Mitgliedschaften. Die frei gewordenen Mittel sollen für neue Projekte auf europäischer Ebene, an denen sich Österreich beteiligen könnte, verwendet werden.

Nachteile für die Wirtschaft

Kurz vor dem Start der weltgrößten Forschungsmaschine, dem LHC (Large Hadron Collider), sei es kaum nachvollziehbar, das Österreich den Austritt anstrebe. Die physikalische Forschung in Österreich wird mit dem Beschluss “massiv unter Druck kommen” und “verarmen”, verwies Fabjan (Fabjan ist Leiter des Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW).

Seit rund 15 Jahren, hat das HEPHY “intellektuelle und finanzielle Beiträge” an CERN geliefert und “sichtbare Komponenten mitentwickelt und gebaut”.

Atlassian Confluence und Jira für 5,-

Noch bis zum Ende dieser Woche läuft die Charity-Aktion auf der Website von Atlassian unter dem Titel “Atlassian Stimulus Package”.

Dort gibt es noch ein paar Tage lang eine 5-User-Lizenz von Atlassian Confluence und Atlassian Jira inkl. 1 Jahr Support für unglaubliche USD 5,–! Der große Clou daran ist, dass die zukünftigen Supportkosten pro Jahr die USD 5,– nicht übersteigen. Wer also einen 3-Jahres-Support-Vertrag abschließt kommt inkl. der Software-Lizenz auf einen Preis von USD 15,–, jeweils für Confluence und für Jira.

Das Angebot ist an Kleinunternehmen und Privatpersonen gerichtet, die mit einer 5-User-Lizenz auskommen. Wer mehr als 5 User benötigt, bei dem wird es schon teurer, ab ca. USD 1.200,– für eine 20-User-Lizenz.

Ich persönlich habe die Aktion genutzt, da ich Confluence für private Zwecke mittlerweile schon seit über 2 Jahren nutze und ich bis dato kein Wiki gefunden habe, das an die Funktionalität und Professionalität von Confluence herankommt. Jetzt habe ich einen 3-Jahres-Support-Vertrag und habe zusätzlich noch Gutes getan!

Howto use Struts with MyEclipse

Ich habe ein sehr hilfreiches und interessantes HowTo gefunden, wie man relativ rasch, schnell und einfach eine Struts Application in schreiben kann:

First Steps in Struts Using Eclipse + MyEclipse

First Steps in Struts Using Eclipse + MyEclipse Ashok Saravanan M First Steps in Struts Using Eclipse + MyEclipse
Publish at Scribd or explore others: Science & Engineerin Technology-Computer-

JSR-286: Caching, brauche ich das denn?

Das Thema Caching wird in der Praxis durch Entwickler leider sehr oft vernachlässigt. Viele Entwickler meinen, dass dies ein Thema des Betriebs sei. Doch genau diese Haltung bringt oft extreme Probleme im Betrieb einer Portalanwendung mit sich, die auch nicht durch eine Erweiterung von Hardware (mehr CPU, Hauptspeicher, etc.) erschlagen werden kann. Vielmehr muss der Entwickler der Anwendung selbst auf diverse Caching Mechanismen Rücksicht nehmen und diese in die eigene Anwendung integrieren. JSR-286 soll das Thema Caching in der JAVA-Welt mehr in den Vordergrund rücken.

Natürlich bieten moderne Portalsysteme von Haus aus schon mitgelieferte Caching Möglichkeiten an, jedoch hat mit JSR-268 der Entwickler selbst schon einen ersten Angriffspunkt für Optimierungen.

Links:

Google Chrome rocks!

Interessante Google Chrome Experiments, läuft bei mir in Google Chrome auch wesentlich flotter und flüssiger als in Firefox:

JavaRebel

Welcher JAVA Entwickler kennt dieses Problem nicht: Änderungen an JAVA-Klassen durchführen, Build-Prozess durchlaufen lassen und die geänderten JAVA-Klassen in den Application Server deployen.

Abhilfe schafft das kommerzielle Tool JavaRebel, welches als JAR-File in den Application Server (z.B. Tomcat) deployed wird. Der Clou: Änderungen am Quellcode werden so in der laufenden Anwendung sofort und ohne Neustarten des Application Servers aktiv. Dies spart viel Zeit, Nerven und Geld beim Entwicklen von JAVA Anwendungen.

JavaRebel ist ab Java 5 einsetzbar, da das Tool die Instrumentation API (java.lang.instrument) verwendet, um kompilierten JAVA Klassen zu überwachen.

Links:

Amnesty International ruft zum Stopp der Exekution von Larry Swearingen

Was ist das ultimative Gegenargument zur Todesstrafe? Richtig, auch Richter, Staatsanwälte und Geschworene können Fehler machen!
Jedoch haben einige Bundesstaaten in den USA dies noch immer nicht begriffen, einer darunter ist Texas.

Larry Swearingen sitzt seit Juli 2000 im Todesstrakt der Polunsky Unit, Texas, und das unschuldig.
Der Exekutionstermin wurde vom Staat Texas für 27. Januar 2009 angesetzt.

Das Gericht hat Larry Swearingen vorgeworfen, das Opfer vergewaltigt und ermordet zu haben.
Der Inhaftierte wurde am 11. Dezember 1998 festgenommen, der Todeszeitpunkt des Opfers wurde von der Gerichtsmedizin zwischen 20. – 26. Dezember festgelegt.

Die DNA, sowohl das Blut als auch die Haare, haben ihn als Täter ausgeschlossen. Zum Todeszeitpunkt des Opfers war Larray Swearingen im Gefängnis, was sechs voneinander unabhängige Experten bestätigt haben. 3 forensische Pathologen, 2 forensische Entomologen und ein Medical Examiner.

Der Anwalt von Larry Swearingen hatte diese Tatsachen dem Bundesstaat Texas vorgelegt, jedoch meinte das Gericht, dass es dafür zu spät sei. Der Anwalt hätte mit diesen Beweisen früher “kommen” sollen.

Aus diesem Grund hat Amnesty International einen “URGENT ACTION APPEAL” veranlasst, mit welchem Unterschriften gegen eine Hinrichtung von Larray Swearingen gesammelt werden. Der Staat Texas hat nun reagiert und den Termin für die Hinrichtung verschoben, aber auch nur verschoben.

Nähere Infos findet man unter http://www.larry-swearingen.com/

Warum ich kein Google G1 Handy möchte!

Nach dem Lesen des ZDNET Artikels, in welchem darüber berichtet wird, dass amerikanische G1-Handies im Hintergrund ganz heimlich SMS Nachrichten an eine von T-Mobile vorkonfigurierten Nummer schicken, verweigere ich mir auch in Österreich ein Google G1 bei T-Mobile anzuschaffen. Angeblich tritt dies bei Handies, die in UK verkauft werden nicht auf. T-Mobile rät auf jeden Fall, in den USA gekaufte G1-Handies in Amerika zu belassen, um nicht hohe Summen an Roamingkosten zu bezahlen, welche durch die geheimen Datentransfers und SMS Nachrichten an Bigbrother verursacht werden.

Anscheinend hat T-Mobile ein ersthaftes Problem mit dem Datenschutz. Auf jeden Fall für mich ein Grund meinen Vertrag bei T-Mobile zu kündigen.

Übrigens:
Das Google-Handy erstellt ständig Statistiken über die häufigsten Anrufziele, damit es die Einträge im Telefonbuch nach Beliebtheit sortieren kann, und erfasst den Standort seines Besitzers. Was mit diesen Daten passiert, weiß keiner so genau.

Zitat aus den Datenschutzbestimmungen von T-Mobile:

“Datenschutz und Datensicherheit für Kunden und Nutzer haben für T-Mobile weltweit eine hohe Priorität. Deshalb ist uns auch der Schutz personenbezogener Daten unserer Kunden und Nutzer während aller Geschäftsprozesse sehr wichtig. “

Konfiguration Acer 110L + Huawei E220 + Yesss

Nach mehreren Reaktionen von Lesern auf den Blogeintrag “Auf Acer Aspire One 110L Atlassian Confluence 2.9 erfolgreich installiert!”, war Andreas Slejs, Eigentümer der Slejs IT Solutions,  so nett, das folgende HowTo für die Installation des Huawei E220 Modems unter dem Acer 110L zur Verfügung zu stellen. @Andreas: Im Namen aller Blogleser herzlichsten Dank!

Eine paar Anmerkungen vorweg

Achtung, die Installation der Updates und die Konfiguration erfolgt auf eigene Gefahr. Machen Sie daher vorher unbedingt ein Backup aller Daten des Netbooks!

Im Auslieferungszustand (Juli 2008) hat das Modem nicht funktioniert. Um es lauffähig zu bekommen war eine “try and error” Aktion mit der manuellen Installation des Treibers und der UMTS Software notwendig.

Nun ist das Basissystem schon soweit an meine Bedürfnisse angepasst, dass damit eine qualifizierte und klar nachvollziehbare Anleitung für die obigen Aktionen, nicht mehr möglich ist ;-)

Aber seit ein paar Wochen gibt es ein Update von Acer mit dem der Treiber für das Modem, und das Programm “Mobile Partner” für die Konfiguration der Verbindung, installiert wird.

Zur Sache

Um das Update einzuspielen, klickt man mit der Maus auf den Desktop rechts unten auf “Einstellungen” und danach auf “Live-Update”, am besten alle Punkte bestätigen. Nach der Installation wird man aufgefordert neu
zu starten. Sicherheitshalber noch einmal die Update Prozedur starten, solange bis keine Updates mehr angeboten werden.

Nach dem Neustart befindet sich unter “Verbinden ->” das Programm “Mobile Partner”.

Die Konfiguration

Zuerst wird das Modem mit einem beliebigen USB-Port verbunden (der zweite Stecker “ASSISTANT POWER”, ist bei mir nicht notwendig. Ist nur für Laptops die nicht genügend Strom an einer einzigen USB-Buchse
liefern können).

Danach das Programm “Mobile Partner” starten.

Nach einer kurzen Wartezeit wird das Modem erkannt und man wird aufgefordert den PIN einzugeben (Achtung, nur drei Versuche!).

Nun unter „Extras“ ? „Optionen“ die Konfiguration vornehmen.
Profilname: Yesss (Der Name ist egal)
APN: Dynamisch
Zugriffsnummer: *99#
Benutzername: (kann leer bleiben)
Kennwort: (kann leer bleiben)
Einstellungen für Authentifizierungsprotokoll: CHAP

Mit „OK“ bestätigen und mit dem „Profilname“ „Yesss“ auf „Verbinden“ klicken. Falls alles geklappt hat und der Empfang ausreichend ist, wird die Verbindung hergestellt. Falls nicht, dann zurück zum Start dieser
Anleitung ;-)

Zum Abschluss noch ein paar Tipps:

Firefox im Offline-Modus

Der Browser Firefox befindet sich nach dem Start im Offline-Modus – es werden daher keine Seiten angezeigt. Abhilfe Schaft im Firefox ein wegklicken der Option im Menü „Datei“ -> „Offline arbeiten“.

PIN Speichern

Falls es nervt, immer den PIN einzugeben oder falls sonst nichts dagegen spricht, kann “Mobile Partner” den PIN speichern. Dazu geht man auf „Extras“ und „PIN-Bestätigung deaktivieren“, ein letztes Mal den PIN
eingeben und ruhig ist’s mit der Abfrage.