Die Punschzeit ist wieder da!
Jaja, wieder ist ein Jahr vorbei und Weihnachten und der somit verbundene Stress rückt immer näher. Diesen entflieht man gerne bei einem oder mehreren Häferln Punsch oder Glühwein am Weihnachtsmarkt. Eine gute und übersichtliche Zusammenfassung von Christkindl-/Weihnachtsmärkten im deutschsprachigem Raum habe ich unter http://www.christkindlmaerkte.com zusammengestellt.
5. Tag U.S.A. – Vignette Village 2008 Day 1
Ich kann behaupten, nichts von der Wirtschaftskrise zu spüren, deswegen gibt es erst jetzt eine Fortsetzung zum Bericht meiner USA Reise.
Der erste Tag der Vignette Village 2008 war für die Partner reserviert. Da wir ja auch zu den erfolgreichen Partnern von Vignette zählen, habe ich an diesem Tag auch teilgenommen. Vorgestellt wurde die aktuellste Roadmap mit den aktuellsten Entwicklungen aus dem Hause Vignette.
Leider gab es seitens Vignette nicht wirklich großartige Innovationen zu präsentieren. Allerdings hat nun auch Vignette die aktuelle Entwicklung des Webs erkannt und hat auf der Village die Produkte Vignette Community Applications 7.1 und Vignette Media Services vorgestellt.
Vignette Media Services
Bei den Vignette Media Services handelt es sich um eine “Platform as a Service”. Vignette bietet mit diesen eine umfassende Video Hosting Plattform.
Die Services integrieren sich nahtlos in die bestehenden Produkte Vignette Content Management System 7.5 und Vignette Portal 7.4. Vignette bietet ala YouTube, Video Transcoding von diversen Formaten, Tagging von Videos, und und und.
Zusätzlich wird dem Integrator bzw. dem Kunden eine Public API für PHP und JAVA zur Verfügung gestellt. Eine API Anbindung für das .NET Framework ist derzeit noch in Planung. Mittels dieser API kann über Webservices mit den Vignette Media Services kommuniziert werden. Eine Implementierung des Frontends wird damit für jeden Entwickler (so wie mit den YouTube APIs) zum Kinderspiel.
Vignette stellt mit den Media Services auch einen kostenlosen eigens entwickelten Flash Player zur Verfügung. Der Code des Flash Players ist vollkommen frei und darf beliebig adaptiert werden. Was mir an diesem Flash besondern gefällt sind unter anderem folgende Features:
VTags
Unter VTags versteht Vignette folgendes: Man markiert (taggt) eine bestimmte Sequenz eines Videos und kann diese an beliebige Empfänger senden.
Der Empfänger erhält z.B. eine E-Mail mit einem Link. Öffnet der Empfänger diesen Link, wird nur diese Sequenz (VTag) des Videos abgespielt.
Texture Strip
Am unteren Rand des Players sieht man den sogenannten “Texture Strip”. Dieser Strip ist eine Ansammlung von Screenshots der einzelnen Szenen. Jedoch muss man sich diese Screenshots als aneinandergereihten Motionstrip vorstellen.
Google Adword Overlays in Videos
Zusätzlich kann man mit den Vignette Media Services auch Google Adword Overlays innerhalb der Videos einbinden.
Reporting
Vignette liefert auch gleich ein komplettes Reporting Tool mit, das sogenannte “User Behavior Collection”. Dieses Tool zeigt an, welche Aktionen die User während des Videos durchgeführt haben (z.B. Stop, Pause, Vorwärts, Zurück, etc.).
Wie zuvor schon erwähnt ist Vignette Media Services eine “Platform as a Services“, d.h. die komplette Delivery- und Backendinfrastruktur wird von Vignette (natürlich gegen Bares) zur Verfügung gestellt.
Für Version 7.1, welche im 1. Quartal 2009 erscheinen soll, sind zusätzlich ein “Digital Offer Management” und ein “Product Catalogue Management” geplant.
Referenzen
In dem Partner Meeting wurden auch folgende Referenzen vorgestellt:
Houston Community Center
Aufbau einer Community von Studenten des Housten Community Centers. Pro Semester immatrikulieren ca. 50.000 neue Studenten.
Nakheel
Aufbau eines Intranets, Extranets und einer Internetpräsents mit Vignette VCM, Portal und Dynamic Portal Module für die Bewohner, Mitarbeiter und Interessenten der künstlich angelegten Inseln vor Dubai. Siehe www.nakheel.com
4. Tag U.S.A. – Shopping :-)
Heute war Shopping Tag. Die Gelegenheit muss man natürlich sofort ausnutzen. Unter anderem habe ich auch die neuen MacBooks im Apple Store in der Galeria Mall begutachten können. Tastatur und vor allem das Touchpad sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesammt machen die neuen MacBooks für mich persönlich einen guten Eindruck. Der Apple Store war gerammelt voll, insgesamt konnte ich auf einer Verkaufsfläche von 200 m” sage und schreibe 25 (!!!!!!) Apple Mitarbeiter zählen!! Bewegen konnte man sich im Store fast kaum. Erschöpft gings dann nach mehrstündiger Shoppingtour wieder zurück nach Austin in das Hilton Hotel, um mich dort für die Vignette Village 2008 auszuschlafen. Gleich beim Eingang habe ich einen alten Bekannten von Vignette getroffen und etwas geplaudert.
3. Tag U.S.A. – Houston Johnson Space Center – Galveston
Houston Johnson Space Center
Heute gings von Houston direkt in das ca. 40 km entfernte NASA Johnson Space Center. Eigentlich hatte ich mir wesentlich mehr erwartet. Die Empfangshalle erinnerte eher an einen Kinderspielplatz. Die Gebäude auf dem Areal erinnern an die 60er/70er Jahre. Das einzig Interessante war die 1 1/2 stündige Tram Tour durch das Areal des Space Centers. Dort wurden unter anderem Mission Control gezeigt, wobei ich ja glaube, dass dieser Raum nur ein Touristenfake ist, aber angeblich wird bei bestimmten NASA Missionen, Mission Control doch noch reaktiviert. Zumindest die dort stehende Hardware gibt Anzeichen dafür, dass dort noch gearbeitet wird.
Die abschließende Attraktion war aber dann wirklich überwältigend, eine Saturn V-Rakete. 3teilig füllt sie eine 150 / 200 m Lagerhalle. Dass die Saturn V-Raketen groß waren, wusste ich ja, aber in natura hat sie mich dann doch überrascht.
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Leerer Tank
Nach der Tram Tour fuhr ich dann in Richtung Ostküste, um auch auf den Atlantik einen Blick zu werfen. Das Auto meldete sich zu Wort und wollte mit Bezin gefüllt werden. Gut dass mir AVIS nicht verraten hat, welchen Sprit ich doch tanken solle, eine Bedienungsanleitung fürs Auto oder eine Beschriftung der Oktanzahl auf dem Tankdeckel gabs auch nicht. Letzendlich hat mir dann ein Saudi auf der Tankstelle verraten, dass es egal ist, welchen Bezin du tankst. Hmmm, hätte ich eigentlich wissen sollen. Solangs kein Diesel ist, ists gut. Geringe Oktanzahl macht angeblich den Motor nur schneller kaputt, naja, ich bin halt kein Autoexperte und will es auch gar nie sein!
Verwüstete Ostküste
Vollgetankt und erleichtert gings weiter an die Küste. Ein schöner Anblick war das freilich nicht. So gut wie jedes Haus wurde durch den Hurricane “Ike” zerstört, und jene Häuser, die nicht zerstört waren, waren unbewohnt. Der Anblick erinnerte mich etwas an eine Geisterstadt, so wie man es aus den Filmen kennt. Auf den Fotos in meiner Flickr Gallery kann man teilweise die zerstörten Gebäude sehen. Die Menschen haben dort tatsächlich ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Gelebt wird nun mehr mit dem Zelt am Strand, besser gesagt, von dem Strand, der nach dem Hurricane noch über blieb. Urlaub sollte man in dieser Gegend für mindestens die nächsten 2 Jahre dort nicht verbringen.
Galveston
Auch in Galveston war es nicht wirklich schön, gleiches Bild wie in der Nähe von Houston an der Ostküste. Dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen, Bilder sagen mehr als 1000 Worte…
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2. Tag U.S.A. – Houston ich komme!
17.10.2008
Zeitig in der früh ging es von Austin auf nach Houston. Während dieser Autofahrt habe ich ungefähr 200 Fastfoodrestaurants gezählt, oder waren es doch mehr? Vermutlich hatte ich schon das Zählen aufgegebenen.
Als kurz vor Houston die Autobahnen immer breiter wurden (eine Fahrtrichtung bis zu 8 Spuren!), wurde mir bewusst, dass hier alles etwas größer und organisierter ist. Der Größenwahn ist auch bei den Autos kaum zu übersehen, ein Pickup jagt den anderen, trotz der mächtigen Autos ist der Fahrstil der Amis respektabel defensiv. Gut dass ich ein Navigationsgerät im Auto hatte, ohne dieses wäre ich verloren gewesen! Wie man sich dort ohne Navi orientieren kann, ist mir rätselhaft. Prinzipiell ist man in den Staaten ohne Auto ziemlich aufgeschmissen, da wird auch gerne für eine 200m Strecke das Auto genommen. Mir wurde auch schlagartig bewusst, dass unsere Bemühungen den CO2 Ausstoß in Europa mühevoll zu reduzieren, hier in den U.S.A wieder vollkommen wett gemacht werden. Es sind tausende spritfressende Pickups unterwegs, und natürlich nur jeweils eine Person im Wagen! Tja, was soll man dazu noch viel mehr sagen?
Der Kulturschock sitzt mir noch immer tief in den Knochen, wenn ich daran denke, dass sich hier wirklich alles nur rund ums liebe Geld dreht. Kapitalismus pur, wie man es aus den Büchern kennt. Wenn man Houston in einem Satz beschreiben müsste: “Houston, stronghold of the capitalism.”!
In Downtown von Houston angekommen, jagt ein Skyscaper den anderen, darunter die Hochburgen der mittlerweile tiefroten Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America etc.
Folgendes Bild zeigt, dass schon viele Banker aus den Fenstern des JPMorgan Chase Towers gesprungen sind
Scherz, jedoch habe ich einige frisch gekündigte Banker mit böser Mine und Karton die Straße entlang gehen sehen. In den Büros der Banken werden schon die nächsten Kartons gepackt, die das folgende Foto zeigt:
Nach einigen Stunden Aufenthalt in Downtown, bin ich zufällig in River Oaks gelandet, quasi die Nobelgegend von Houston. Eine Millionen $$$ Villa grenzt an der anderen, am Ende des River Oaks Boulevard gibt es ein abgesperrtes Gebiet, in welches normale 0815-Bürger keinen Zutritt haben. Sicher abgeschirmt von der Außenwelt, wird das Areal von Securities bewacht, kaum zu glauben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Hier residiert der Hochadel des Hochadels von Houston.
Meine Fotos aus Houston auf Flickr:
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Links:
1. Tag U.S.A. – 19 Stunden sind genug!
16.10.2008
Donnerstag trat ich meine Reise nach Austin (Texas), zu der dort stattfindenden Vignette Village 2008, an. Mit der AUA ging es von Wien nach Washington D.C. und von dort aus mit 6stündiger Verspätung weiter nach Austin, Texas. Etwas ermüdetet am Bergstrom International Airport angekommen, war der erste Schritt zu Avis, um das Mietauto abzuholen. Als Belohnung für die lange und mühsame Reise, bekam ich gleich ein besseres Auto, als zuvor im Internet reserviert, einen Pontiac V6. Mit dem sehr sportlichen Mietauto gings dann direkt weiter zum Hotel.
Schwärzer gehts nicht
Das folgende Interview wurde mit dem angesehenen Fonds-Manager Julian Robertson im Mai 2005 abgehalten. Robertson arbeitete für “Tiger-Management”, den damals größten Hedge Fonds der Welt.
Robertson bekam den Spitznamen “Never-Been-Wrong-Robertson”, da er mit seinen Prognosen nie falsch lag. Er hat jeden Wirtschaftszyklus, jede Finanzkatastrophe, jeden Hausse- und Baissemarkt vorausgesagt.
Alleine dieses Interview drückte den Dow Jones um 50 Punkte nach unten. Dies zeigt, welche Gewichtung Robertsons Aussagen in der Finanzwelt haben.
Robertson sagte, dass er sehr beunruhigt sei wegen der spekulativen Blase am Häusermarkt und angesichts der Tatsache, dass mehr als 1/4 aller Ausgaben der Privathaushalte jetzt durch diese Blase gestützt wird, wodurch 20 Millionen Bürger ihre Häuser in einem Zusammenbruch dieser spekulativen Immobilienblase verlieren könnten, und dass die Fed sowie die Zentralbanken weltweit im Konzert aus der Verzweiflung heraus handeln würden, mit dem Ziel, die Weltwirtschaft durch Re-Inflationierung wiederaufzublasen, wobei eine in der Wirtschaftsgeschichte des Planeten nie dagewesene Inflationsspirale geschaffen wird.
Als man Robertson frage: “Wo endet das alles?”, antwortete er: “Vollständiger globaler Zusammenbruch.”
Nicht einfach nur wirtschaftlicher Zusammenbruch, sondern vollständiger Zerfall der gesamten Infrastruktur und aller öffentlichen Strukturen, auch der Regierungen. Totaler, völliger Zusammenbruch. Das ist letzten Endes ein Kollaps in gigantischer, epischer Dimension.
“In 10 Jahren, sagte er, wird, wer auch immer noch auf diesem Planeten am Leben ist, wieder effektiv von vorn anfangen müssen.”
Robertson beendete seine Ausführungen, indem er sagte, dass “er hofft, nicht mehr am Leben zu sein, um das zu sehen. Die Glücklichen sind diejenigen, die jetzt in meinem Alter sind.”
Kann man nur hoffen, dass sich diesmal Robertsons Progonosen nicht bewahrheiten!
12 Tips for Building a Scalable Startup
Siehe: http://mashraqi.com/2008/09/startonomics-startup-scalability.html
Content is key? No! People are key!
Gerade einen sehr interessanten Vortrag von Luis Suarez, IT Manager bei IBM, gefunden:
In diesem Vortrag schildert Luis Suarez, wie er und sein Team es geschafft haben von dem Medium E-Mail wegzukommen und Wissenstransfer und Kommunikation über Social Networking Plattformen abzuwickeln. Dabei beschreibt er unter anderem, dass nicht Content das zentrale Thema für Wissenstransfer in einem Unternehmen ist, sondern die beteiligten Personen. Seht einfach selbst!
Symfony Project: Der Admin-Generator

Für jemanden, der das Symfony PHP Project noch nicht kennt, ist dieses Video sehr hilfreich, um einen ersten Eindruck über die möglichen Generator-Funktionen und Scaffolding zu erhalten:
http://www.symfony-project.org/screencast/admin-generator
Wer kennt dieses Problem nicht: Neues Projekt, neue Anforderungen!
Warum jedes Mal ein neues Backend für den Kunden bauen? Das Symfony Framework bietet durch das mitgelieferte Propel Framework (Object Relation Mapping) die Möglichkeit, ein XML-File für die Datenstruktur zu definieren. Anhand von Symfony Commands, welche auf der Kommandozeile ausgeführt werden, können innerhalb von wenigen Minuten das Datenbankschema, die Backendmasken und die Model-View-Controller PHP Klassen automatisch generiert werden. Alleine diese Möglichkeiten sparen dem Entwickler schon einige Manntage an Arbeit, und zudem setzt man auf ein professionelles und zukunftsträchtiges MVC-Framework!
Die Eingabemasken werden durch Symfony automatisch generiert und können beliebig erweitert und durch YAML-Files konfiguriert werden. Erstellen von Filtern, Validierungen, Pagination, etc. ist durch Konfiguration in Minuten steuerbar.
Das größte Problem bei MVC-Frameworks ist meistens das Customizing. Ändert man, in einer durch das Scaffolding generierten Klasse, die Logik, fällt ein zukünftiges Scaffolding mit dem eingesetzten Framework flach. Nicht so bei Symfony. Dank der Architektur und Objektorientierung ist das Erweitern der Klassen ein Kinderspiel, z.B. durch Methodenüberlagerung, etc. Symfony sorgt beim Scaffolding auch schon dafür und generiert diese Klassen gleich mit.
Dank Symfony und anderen MVC Frameworks, wie z.B. das ZEND PHP Framework, ist das Entwickeln von professionellen PHP Anwendungen im Gegensatz zu vor ein paar Jahren heutzutage ein Kinderspiel geworden. Dies ist auch PHP5 mit seiner vollwärtigen Unterstützung von Objektorientierung zu verdanken.
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